
TBV gewinnt deutlich gegen Pick Szeged
Die erste Begegnung beim internationalen Turnier in Tatabanya gewann der TBV am Ende auch in der Höhe völlig verdient mit 35:27 gegen Pick Szeged.
Von Beginn an war der TBV, der ohne Sebastian Preiß und Rolf Hermann in Ungarn antritt, vor knapp 500 Zuschauern das überlegene Team. Der Mittelblock mit Ferenc Ilyés und Holger Glandorf stand gegen den ungarischen Top-Club sehr gut, die jeweils eine Halbzeit spielenden Carsten Lichtlein und Martin Galia taten ihr übriges zu einer guten Abwehrleistung. Im Angriff war Glandorf oftmals auf der Mitte der Lenker des TBV-Spiels, auch diese Variante klappte erneut sehr zufriedenstellend. Hinzu kam im rechten Rückraum mit Florian Kehrmann ein spielerisches Moment, das insbesondere Christoph Theuerkauf am Kreis mit letztlich 8 Toren bestens zupass kam.
Auf Rechtsaußen war Avishay Smoler nach seiner Pause ein Aktivposten, Jens Bechtloff kam in der zweiten Halbzeit nach seiner Zwangspause durch die Schienbeinverletzung auch wieder zum Einsatz und fügte sich nahtlos in die gute Mannschaftsleistung ein.
"Das war erneut eine geschlossene Vorstellung, wie wir uns das gewünscht haben. Die Mannschaft ist auf einem guten Weg und wir können mit diesem Ergebnis sehr zufrieden sein, in der Abwehr ist der Innenblock mit Ilyés und Glandorf eine echte Alternative geworden", freute sich Volker Zerbe über die Leistung des Teams.
Ein besonderes Lob zollt Zerbe auch den Turnier-Veranstaltern: "Die Mannschaft ist sehr gut untergebracht, die Organisation ist hervorragend und es bleiben keine Wünsche offen. Die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist nicht zuletzt durch diese Umstände natürlich hervorragend, insgesamt findet das Team immer besser zusammen."
In der zweiten Begegnung trifft der TBV am Samstag um 12 Uhr auf das französische Team von Chambéry Savoie.
Die Tore für den TBV erzielten: Theuerkauf 8, Smoler 7, Liniger 5/2, Glandorf 4, Bechtloff 3, Datukashvili 3, Ilyés 2, Kehrmann 1, Schneider 1, Haenen 1
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| Mannschaft | Spiele | Diff. | Punkte |
| THW Kiel | 34 | +223 | 61:7 |
| SG Flensburg-Handewitt | 34 | +171 | 54:14 |
| Rhein-Neckar Löwen | 34 | +115 | 54:14 |
| Füchse Berlin | 34 | +84 | 51:17 |
| HSV Hamburg | 34 | +91 | 49:19 |
