Beim OSC Rheinhausen, das von der ehemaligen TBV-Kreisläufer-Legende Achim Schürmann trainiert wird, setzte sich der TBV am Ende mit 35:28 (16:11) durch.
Der Regionalligist aus Rheinhausen verkaufte sich dabei sehr teuer, allerdings gestatteten die TBV-Profis, die unter der Woche ein hartes Pensum hinter sich hatten, dem OSC auch die eine oder andere Freiheit. Insbesondere in Halbzeit zwei zog der TBV immer wieder das Tempo an und rückte die Verhältnisse gerade. Schnell zogen Michael Kraus und Co. - der Spielmacher konnte erstmals wieder mitwirken - auf 23:13 davon, ehe Rheinhausen sich bis auf 19:25 (45.) herankämpfen konnte.
Daraufhin zog die Mannschaft von Markus Baur, der aufgrund der Dopingsperre Martin Galias dessen Kollegen Carsten Lichtlein 60 Minuten durchspielen ließ, bis zur 54. Minute wieder auf 33:23 davon. In der zweiten Halbzeit konnte sich Linksaußen Michael Binder, der für den nach wie vor verletzten Logi Geirsson mit im Kader stand, einige Male schön in Szene setzen. Vier Tore standen für Binder zu Buche, der in dieser Saison ansonsten in der Regionalliga-Mannschaft des TBV auf der Spielmacher-Position die Fäden ziehen soll, zu Buche.
Rheinhausen kämpfte am Ende vor dem tollen Publikum euphorisch weiter, der TBV nahm das Tempo aus der Partie und so lief die Begegnung mit einigen sehenswerten Aktionen bis zum 35:28-Endstand munter aus. Markus Baur testete auch am Kreis verschiedene Varianten aus, da Vignir Svavarsson aufgrund leichter Schulterprobleme passen musste. So war auch Abwehrchef Daniel Kubes ab und an am Kreis im Einsatz.
Tore TBV: Bechtloff (5), Kraus (5/1), Ilyés (4), Kehrmann (4), Binder (4), Schmetz (4/2), Hermann (3), Preiß (3), Strobel (2/1), Kubes (1)