Am Mittwoch erhielt TBV-Geschäftsführer Volker Zerbe die Nachricht von der HBL, die indes keine Überraschung darstellte. „Der TBV Lemgo hat bisher jedes Mal die Lizenz ohne jegliche Auflagen erhalten. Auch in diesem Jahr wurde aufgrund sorgfältiger und transparenter Darstellung der Zahlen und Fakten die Lizenz erteilt“, freut sich Zerbe über die erneute Bestätigung durch die HBL. Das Lizenzierungsverfahren ist in diesem Jahr deutlich verschärft worden. So müssen die Vereine unter anderem quartalsweise zu festgelegten Stichtagen nachweisen, die Gehälter, Sozialabgaben, Steuern und Beiträge zur Berufsgenossenschaft bezahlt zu haben.
„Aufgrund der jüngsten Insolvenzen in der Handball-Bundesliga war es angebracht, das Lizenzierungsverfahren zu modifizieren. Sicherlich stellt dies einen Mehraufwand für die Vereine dar, der allerdings unter anderem durch die deutlich gestiegene Kontrollmöglichkeit für die HBL absolut gerechtfertigt ist“, so Zerbe.