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jugendzertifikat 2010

Jens' Gedanken zum Tage - Teil 5

Der fünfte Teil.

Jens Bechtloff ist nicht nur der Shooting-Star der vergangenen Saison beim TBV gewesen, sondern auch längst mit seiner dynamischen und herzerfrischenden Spielweise zum Publikumsliebling der TBV-Fans geworden. Auch wenn der stets bescheidene Linksaußen sich selbst nicht gerne in den Vordergrund stellt, plaudert er für die TBV-Fans in der Vorbereitung ein wenig aus dem Nähkästchen. Auch wenn er sein "Tagebuch" nicht täglich füllen kann, schreibt er regelmäßig aus der Vorbereitung und berichtet von der wohl härtesten Zeit in der Saison eines Profihandballers. Hier geht es zum fünften Teil:

Hallo liebe TBV-Fans,

tja, ich hatte gehofft, dass ich Euch über etwas Positives schreiben kann, aber die letzten Tagen waren alles andere als erfolgreich für uns. Beim Intersport Masters lief bei uns einfach nicht viel zusammen. Gerade gegen Bittenfeld standen wir in der ersten Halbzeit völlig neben uns. Und ich weiß ganz genau, dass ich mir diese Niederlage jetzt mindestens ein Jahr lang immer wieder anhören muss. Ich weiß nicht, ob wir durch die langen Busreisen aus dem Tritt waren, zudem haben wir ja unmittelbar nach der Ankunft noch ein intensives Spiel gegen Balingen gehabt. Aber das darf alles keine Entschuldigung sein, unsere Ansprüche sind natürlich andere und diesen wollen wir auch so schnell wie möglich gerecht werden.

Nun werden wir uns im Trainingslager voll auf die kommenden Aufgaben konzentrieren und ich bin mir sicher, dass die Mannschaft bei den nächsten Spielen auch wieder ganz anders auftreten wird. Apropos Auftreten: Ich musste mich bis heute auch noch schonen, ich darf das Bein immer noch nicht ernsthaft belasten. Es ist ja nicht so, dass mir das Training mit unserem Fitness-Trainer Meinolf keinen Spaß machen würde, aber ich will jetzt endlich wieder mit der Mannschaft trainieren und spielen. Aber vorerst muss ich noch einmal zur MRT-Untersuchung. Und dann wird unser Vereinsarzt Volker Broy entscheiden, wie es weitergeht. Hoffen wir das Beste, denn Zuschauen ist wirklich das Schlimmste für mich.

Bis bald,
Euer Jens!