Jens Bechtloff ist nicht nur der Shooting-Star der vergangenen Saison beim TBV gewesen, sondern auch längst mit seiner dynamischen und herzerfrischenden Spielweise zum Publikumsliebling der TBV-Fans geworden.
Auch wenn der stets bescheidene Linksaußen sich selbst nicht gerne in den Vordergrund stellt, plaudert er für die TBV-Fans in der Vorbereitung ein wenig aus dem Nähkästchen. Auch wenn er sein "Tagebuch" nicht täglich füllen kann, schreibt er regelmäßig aus der Vorbereitung und berichtet von der wohl härtesten Zeit in der Saison eines Profihandballers. Hier geht es zum zweiten Teil:
Hallo liebe TBV-Fans,
die erste Woche ist schon rum, die Zeit in der Vorbereitung läuft wirklich einfach so an einem vorbei. Es ist völlig überraschend wirklich anstrengend. Spaß beiseite, es war von vornherein klar, dass das kein Betriebsausflug wird, aber ich muss sagen, dass wirklich alle voll mitziehen und ich bin mir sicher, dass wir von dieser Vorbereitung profitieren werden. Michael Kraus hatte sich ja leider den Schleimbeutel im Ellbogen entzündet, so dass er pausieren musste, aber das wird keine langwierige Sache sein. Mimi ist so heiß darauf, dass es auch für ihn wieder los geht, der lässt sich sicher nicht lange aufhalten. Logi und Holger sind auch auf einem guten Weg, dann sind wir komplett und können uns gezielt einspielen.
Apropos einspielen: Bei unserem ersten Auftritt in Warstein habe ich zum ersten Mal neben Ferenc Ilyés gespielt und das war schon ganz ordentlich für den Auftakt. Er ist ein wirklich netter Typ, passt auch vom Charakter her super in die Mannschaft und hat das Handballspielen mal definitiv verstanden. Wir werden mit Sicherheit noch viel Spaß mit ihm haben. Nebenbei habe ich elf Tore geworfen in Warstein, aber das zählt in so einem Spiel natürlich nicht. Wir sind von Beginn an ein hohes Tempo gegangen, haben Spaß auf dem Platz gehabt und die Stimmung hat ihr übriges getan. Zudem hat sich niemand verletzt, das war also alles nach unserem Geschmack.
Am Sonntag hatten wir trainingsfrei, das tat nach der ersten harten Woche gut, mal die Füße ein wenig hochzulegen. Die nächsten Einheiten werden mit Sicherheit noch ein wenig anstrengender, aber ich freue mich trotzdem. Man sieht von Training zu Training die Fortschritte und wir haben als Team ja auch noch so einiges vor in dieser Saison. Von daher bleibt es dabei: Augen zu und durch. Und das Lächeln nicht vergessen ;-)
Bis bald,
Euer Jens!