Während für einen Einsatz von Carsten Lichtlein für das Spiel gegen den Aufsteiger noch Hoffnung besteht, muss Jens Bechtloff vorerst pausieren.
Der TBV Lemgo muss vorerst auf Linksaußen Jens Bechtloff verzichten. Der 23-Jährige hatte über erneute Beschwerden an dem bereits in der Vorbereitung lädierten Schienbein geklagt, die Diagnose von Vereinsarzt Volker Broy zwingt Bechtloff zu einer Zwangspause. „Ich habe Ermüdungserscheinungen im Schienbeinbereich. Bei einer fortwährenden Belastung könnte hieraus ein Ermüdungsbruch entstehen. Die Verletzung wird medikamentös behandelt, zudem bin ich in der ersten Zeit auf Gehhilfen angewiesen, um das Bein zu entlasten“, beschreibt Bechtloff selbst die Verletzung. Für Bechtloff rückt einmal mehr Michael Binder aus der zweiten Mannschaft in den Profikader auf. Binder, der vor der Saison vom Wilhelmshavener HV den Weg zurück nach Lemgo gefunden hatte, absolvierte praktisch die gesamte Vorbereitung im Kader der ersten Mannschaft, da auch Logi Geirsson nach seiner Schulterverletzung ausgefallen war und das Comeback des Isländers auch jetzt noch nicht abzusehen ist. Wie lange Bechtloff dem TBV fehlen wird, ist derzeit noch nicht abzusehen.
In der Torhüterfrage gibt es noch keine definitive Entscheidung. Carsten Lichtlein befindet sich zwar nach seiner Blinddarmreizung auf dem Weg der Besserung und wird am Donnerstag erstmals wieder in das Mannschaftstraining einsteigen, aber grünes Licht von der medizinischen Abteilung hat er noch nicht erhalten. „Je nachdem, wie Carsten Lichtlein die Belastung im Training verträgt, werden wir über seinen Einsatz gegen die HSG Düsseldorf entscheiden“, so TBV-Manager Volker Zerbe. Gegen die HSG Düsseldorf (19. September, 19 Uhr) könnte Jesper Larsson einmal mehr für den TBV auflaufen, doch der Schwede hat noch keine Freigabe von seinem Verein IFK Kristianstad erhalten. „Wir bemühen uns im Augenblick in alle Richtungen, da wir unter Umständen auch kurzfristig noch reagieren müssen“, hat Zerbe derzeit alle Hände voll zu tun.