Carsten Lichtlein ist auf dem Weg der Besserung, aber für das Spiel gegen die HSG Düsseldorf steht einmal mehr Jesper Larsson zur Verfügung.
"Wir sind froh, dass wir uns so kurzfristig mit Jesper und seinem Verein einigen konnten", freut sich Volker Zerbe. Jesper Larsson bekam am Freitag endgültig von seinem Verein IFK Kristianstad grünes Licht, noch einmal für den TBV auflaufen zu können. Carsten Lichtlein hatte zwar am Donnerstag mit der Mannschaft trainiert und befindet sich auf dem Weg der Besserung, allerdings war der medizinischen Abteilung das Risiko letztlich zu hoch. Am Samstag (19 Uhr) wird Lichtlein hinter Larsson jedoch als zweiter Keeper bereit stehen.
Das Spiel gegen die HSG wird allerdings definitiv der letzte Auftritt Larssons im TBV-Trikot sein. "Gegen Hildesheim im Pokal wird Jesper uns auf keinen Fall zur Verfügung stehen, wenn Carsten Lichtlein bis dahin nicht hundertprozentig fit sein sollte, werden wir eine andere Lösung finden müssen. Davon gehe ich Stand heute allerdings nicht aus", so Zerbe.
Ausfallen wird neben Logi Geirsson bekanntlich Jens Bechtloff, der wegen erneuter Beschwerden im Schienbeinbereich passen muss. Was den Youngster des TBV hart trifft ist die Ungewissheit. "Ich habe ja nach dem letzten Mal schon gedacht, dass die Verletzung auskuriert sei und nun ist alles wieder aufgebrochen. Zudem kann mir niemand genau sagen, woher die Beschwerden kommen oder wie lange ich pausieren muss. Das ist schon frustrierend", ist Bechtloff verständlicherweise geknickt.
Mit Düsseldorf kommen zwei gute alte Bekannte zurück in die Lipperlandhalle. Max Ramota wurde mit dem TBV unter anderem Deutscher Meister 2003 und EHF-Cup-Sieger 2006, Michael Hegemann spielte von 2006 bis 2008 für den TBV. Während auf "Hege" das komplette Spiel der HSG aufgebaut ist und mit dem ehemaligen Nationalspieler steht und fällt, ist Ramota nach wie vor der Abwehrspezialist, der er auch schon zu TBV-Zeiten war. Allerdings ist der Einsatz des früheren Publikumslieblings in der Lipperlandhalle ungewiss. Ramota kugelte sich beim 24:24 gegen Minden im letzten Saisonspiel den Ringfinger der linken Hand aus, würde aber gerne gegen den TBV auf die Zähne beißen - sofern ihn Trainer Goran Suton denn aufstellen würde.
"Wir kommen natürlich als klarer Außenseiter nach Lemgo, das ist doch keine Frage. Wir haben eine junge Mannschaft und lernen von Spieltag zu Spieltag noch einiges hinzu. Gegen Minden war es schon wesentlich besser als zuvor gegen Gummersbach. Aber das braucht noch seine Zeit und in Lemgo treffen wir natürlich nicht auf einen Gegner, den man schlagen muss", findet Michael Hegemann vor der Partie klare Worte.
Für das Spiel gegen die HSG sind noch Karten in allen Kategorien verfügbar. Die TBV-Fans können auch an der Tageskasse noch ihre Chance nutzen, beim Kauf einer Karte gegen Düsseldorf das OWL-Derby (3.10., 19 Uhr) gegen den TuS N-Lübbecke zum halben Preis zu sehen.