Der TBV Lemgo geht als haushoher Favorit in die Partie bei Zweitligist Eintracht Hildesheim. Ein Kreisläufer fehlt für längere Zeit, ein Torhüter hilft aus.
Der TBV Lemgo trifft in der 2. Runde des DHB-Pokals am Mittwoch um 19.30 Uhr auf Eintracht Hildesheim. Vom Papier her eine klare Angelegenheit, aber da der Pokal ja bekanntlich seine eigenen Gesetze hat, nimmt beim TBV niemand den Underdog auf die leichte Schulter. "In Hildesheim herrscht immer eine tolle Atmosphäre, das wird die Eintracht sicherlich beflügeln, so dass wir von Beginn an hellwach sein müssen", mahnt TBV-Manager Volker Zerbe an. Die Mannschaft von Volker Mudrow geht nichts desto trotz als haushoher Favorit in die Partie, auch wenn es personell einen weiteren Ausfall zu verzeichnen gibt.
Vignir Svavarsson wird dem TBV auf unbestimmte Zeit fehlen, der isländische Kreisläufer zog sich einen Muskelfaserriss in der rechten Wade zu. Somit ist Sebastian Preiß zunächst auf sich alleine gestellt. Auf Unterstützung kann indes Carsten Lichtlein bauen, verpflichtete der TBV doch kurzfristig mit Waldemar Strzelec einen zweiten Torhüter. Da Dominik Formella aus der Regionalliga-Mannschaft nicht zur Verfügung stand, da er nach seinem Einsatz für die HSG Handball Lemgo 2 im Pokal festgespielt ist, reagierte der TBV noch einmal. "Allein auf Carsten Lichtlein zu setzen, wäre fahrlässig gewesen. Mit Waldemar Strzelec haben wir einen sehr routinierten Torhüter verpflichten können, der Carsten entsprechend entlasten kann, wenn es darauf ankommt", so Zerbe.
Neben Jens Bechtloff wird auch Logi Geirsson weiterhin fehlen, so dass wahrscheinlich Martin Strobel im Pokal auf der Linksaußen-Position auftauchen dürfte.
An der Zielsetzung ändert sich trotz allem nichts: "Wir sind der klare Favorit und wir müssen dieses Spiel ohne wenn und aber auch gewinnen", macht Zerbe unmissverständlich klar.