German English
jugendzertifikat 2010

TBV tritt in der RITTAL Arena an

Nächste Bewährungsprobe steht in Wetzlar an

Der TBV Lemgo will am Freitag bei der HSG Wetzlar seine makellose Bilanz in der Liga weiter ausbauen. Michael Binder steht doch zur Verfügung.

Der Trainer des TBV Lemgo leitete von 2007 bis 2009 die Geschicke der HSG auf der Trainerbank und kehrt somit mit seinem alten Verein TBV Lemgo zu seinem alten Verein Wetzlar zurück. Doch die Schnelllebigkeit im Sport lässt keine Zeit für wehmütige oder anders geartete Rückblicke, von daher zählt für Mudrow nur eine gute Leistung in der RITTAL Arena gegen die HSG. Ebenso an alter Wirkungsstätte läuft Waldemar Strzelec auf, der insgesamt acht Jahre lang das Wetzlarer Trikot trug. Zumindest auf einen Kurzeinsatz wird der 40-jährige bei seinem zweiten und zugleich letzten Spiel für den TBV hoffen dürfen.

Die Liste an Ausfällen ist mit den verletzten Svavarsson, Bechtloff, Geirsson indes lang genug. Michael Binder kann nun allerdings doch auflaufen, nachdem zunächst ein Einsatz aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit unmöglich erschien. Gemeinsm mit Binder tritt Regionalliga-Linksaußen Benjamin Kaltenborn die kurze Reise nach Wetzlar an. Dennoch ist der Kader des TBV einmal mehr sehr schmal aufgestellt - und das immerhin binnen 48 Stunden nach dem Pokalspiel gegen die Eintracht aus Hildesheim, das erst gegen Ende souverän gestaltet werden konnte. Wobei auch die HSG im Pokal im Einsatz war und dort noch wesentlich mehr Kräfte gelassen haben dürfte. Beim VfL Gummersbach unterlag das Team von Trainer Michael Roth, der übrigens auch beim letzten TBV-Heimspiel gegen Düsseldorf zu Gast in der Lipperlandhalle war, nach großem Kampf und zweimaliger Verlängerung mit 37:39. Immerhin eine klare Steigerung, zog die HSG doch im ersten Heimspiel der Saison gegen eben jenen VfL mit 24:33 doch sehr deutlich den Kürzeren.

Demgegenüber stehen zwei Auswärtssiege gegen Dormagen und Minden auf der Habenseite der Hessen, die dem TBV einen heißen Kampf versprechen. "Zerreißen" will sich die HSG, um nach Möglichkeit den ersten Heimsieg in dieser Saison zu landen. Doch der TBV, der sich gegen Hildesheim unerklärlich lange schwer tat, geht mit der Empfehlung von 6:0 Punkten und einem starken Auswärtsspiel in Berlin in die Partie. Doch allein darauf mag Manager Volker Zerbe nicht bauen: "Die Mannschaft muss in Wetzlar von Beginn an voll konzentriert sein. Solche Schwächephasen und Unkonzentriertheiten wie zuletzt gegen Düsseldorf und insbesondere in Hildesheim dürfen wir uns in Wetzlar nicht erlauben. Das weiß die Mannschaft und dementsprechend ist sie auch gefordert."