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TBV reist zum EHF-Cup-Rückspiel nach Montenegro

Die Pflicht ruft - TBV ohne 6

Zum Rückspiel gegen HC Buducnost reist der TBV mit einem 23-Tore-Polster an. Die Pflichtaufgabe sollte trotz sechs verletzter Spieler entsprechend ernst genommen werden.

Dass sportlich in der montenegrinischen Hauptstadt nichts mehr passieren wird, steht nach dem 46:23 aus dem Hinspiel am vergangenen Samstag fest. Der TBV wird in das Achtelfinale des EHF-Cups einziehen, dennoch hat der Vergleich mit Podgorica durchaus seinen sportlichen Wert. Denn nach der jüngsten Ligapleite gegen die Rhein-Neckar Löwen geht es für die Mannschaft von Volker Mudrow darum, sich so schnell wie möglich spielerisch wieder zu finden und auf die kommenden Aufgaben vorzubereiten. Am 29. November steht das Auswärtsspiel beim TSV Dormagen auf dem Programm, am 4. Dezember erwartet der TBV zu seinem ersten Spiel im Gerry Weber Stadion in dieser Saison den VfL Gummersbach. 

"Die Mannschaft muss den Kopf nach dieser Niederlage so schnell wie möglich frei bekommen. Über die Art und Weise und das Ausmaß der Niederlage waren wir alle zutiefst enttäuscht, aber im Sport geht der Blick immer nach vorne, die nächsten Aufgaben stehen an und auf diese gilt es sich vorzubereiten. Natürlich wurde die Niederlage intern entsprechend aufgearbeitet, nun gilt es, sich in Podgorica wieder das Selbstvertrauen zu holen, das für die nächsten Spiele notwendig sein wird", fasst TBV-Manager Volker Zerbe zusammen. 

Der TBV-Tross setzte sich am Samstagvormittag von Lemgo in Richtung Frankfurt in Bewegung und flog über Belgrad nach Podgorica. Zuhause in Lemgo blieben dabei die verletzten Sebastian Preiß, Jens Bechtloff, Ferenc Ilyés und Logi Geirsson. Kurz vor dem Abflug musste auch Holger Glandorf mit Grippe passen, Michael Kraus wird aufgrund seiner anhaltenden Knieschmerzen geschont und trat die Reise ebenso nicht mit an.

Im Moraca Sport-Center in Montenegro, das insgesamt 4.200 Zuschauern Platz bietet, wird wohl kaum die im Süden oftmals hitzige Atmosphäre auf den Rängen herrschen. Zu deutlich fiel das Hinspiel für den TBV aus, zudem ist der Herren-Handball in Podgorica hinter dem Frauen-Handball, Fußball und Basketball lediglich die Nummer vier in der Zuschauergunst.