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jugendzertifikat 2010

Aufsteiger fordert den TBV

TBV erweist sich als Publikumsmagnet

Am Samstag trifft der TBV auf den Aufsteiger TSV Hannover-Burgdorf. Vor wahrscheinlich ausverkauftem Haus will sich der TBV schadlos halten.

Auch wenn es für einen Aufsteiger in der ersten Saison in aller Regel immer nur um den Klassenerhalt geht, mit derzeit 7:21 Punkten und Platz 14 kann Hannover-Burgdorf sicherlich ein durchaus zufriedenes Zwischenfazit ziehen. Wobei es der Spielplan bislang gut mit dem Aufsteiger von Trainer Frank Carstens meinte. Mit Balingen, Dormagen und Minden gastierten bereits drei Mit-Abstiegskandidaten in der AWD-Hall, gegen jedes Team sprang dabei ein Sieg heraus, den einzigen Auswärtspunkt der bisherigen Saison gab es etwas überraschend bei Mitaufsteiger TuS N-Lübbecke. 

Personell hat Hannovers Coach vor der Partie gegen Lemgo einige Sorgen, die Parallelen zum TBV sind also gegeben. Piotr Przybecki (Achillessehnenprobleme), Hannes Jon Jonsson (Schulterreizung) und Jan Fiete Buschmann (Kniebeschwerden) drohen auszufallen bzw. werden angeschlagen in die Partie gehen. 

Beim TBV herrschte unter der Woche ein noch überschaubarerer Trainingsbetrieb, etliche Akteure aus der zweiten Mannschaft waren zu Gast, nachdem Daniel Kubes (Zerrung), Ferenc Ilyés (Knie), Holger Glandorf (Rücken), Logi Geirsson (Wade), Michael Kraus (Magen-Darm-Infekt) und auch noch Florian Kehrmann (Infekt) passen mussten oder nur eingeschränkt trainieren konnten.Sebastian Preiß wird in diesem Jahr ohnehin nicht mehr für den TBV auflaufen können und arbeitet mit Co-Trainer Jürgen Franke hart an seinem Comeback, das er hoffentlich am 9. Februar gegen die Füchse Berlin in der Lipperlandhalle geben kann. 

Wieder im Mannschaftstraining befindet sich hingegen Jens Bechtloff, der praktisch keinerlei Beschwerden mehr in der operierten Hand hat, ein Einsatz gegen Hannover ist jedoch eher unwahrscheinlich, gegen Flensburg am 23.12. könnte der TBV-Youngster hingegen wieder mit von der Partie sein. Mit welcher Formation Volker Mudrow am Samstag in Hannover antreten kann, wird sich in Gänze wohl erst kurz vor dem Spiel entscheiden. 

Die personell angeschlagene Situation hin oder her, der TBV reist als Favorit zum Aufsteiger und ist sich dieser Rolle auch durchaus bewusst. "Wir haben zuletzt in Minden als echte Einheit funktioniert und sind sehr selbstbewusst und souverän aufgetreten. Daran gilt es in Hannover anzuknüpfen und dann sollten wir auch die zwei Punkte aus der AWD-Hall mitnehmen", so TBV-Manager Volker Zerbe.

Die AWD-Hall wird aller Voraussicht nach ausverkauft sein, der TBV beschert Hannover einen neuen Zuschauerrekord in dieser Saison. Das soll aus TBV-Sicht jedoch auch das einzige Gastgeschenk bleiben.