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jugendzertifikat 2010

Winterpause in greifbarer Nähe

TBV muss zum letzten Spiel des Jahres nach Magdeburg

Im letzten Spiel des Jahres 2009 und gleichzeitig dem ersten Spiel der Rückrunde trifft der TBV Lemgo am Mittwoch in der Bördelandhalle auf den SC Magdeburg.

Die Gladiators boten zuletzt zwei schwache Vorstellungen gegen Gummersbach und Minden. Gegen die Ostwestfalen konnten sie dennoch einen knappen 27:26-Sieg auf ihrem Punktekonto verbuchen: In einer umkämpften Schlussphase blockte Damien Kabengele den finalen Wurf der Mindener und sicherte damit seinen Gladiators den doppelten Punktgewinn. Mit 16:18 Punkten rangiert der SCM momentan auf Tabellenplatz zehn.

Gewarnt sein sollte der TBV auf jeden Fall. Dass die Gladiators vor allem mit der heimischen Bördelandhalle im Rücken kämpfen bis zum Umfallen, haben sie unlängst gegen Kiel bewiesen. Am 9. Spieltag brachten die Mannen von Noch-Trainer Michael Biegler beim 29:30 Rekordmeister Kiel beinahe zu Fall.  Der nämlich verlässt den SC Magdeburg in der Winterpause in Richtung Großwallstadt. In seinem letzten Spiel als Chefcoach des SCM möchte nicht nur Biegler sondern auch sein Team einen Sieg landen und sich damit für die 30:38-Schlappe aus dem Hinspiel revanchieren.

TBV-Kapitän Sebastian Preiß, der seinen Vertrag in Lemgo um weitere drei Jahre verlängert hat, fällt nach seiner Achillessehnen-OP nach wie vor aus. Nichts desto trotz arbeitet der Kreisläufer hart, um nach der Winterpause wieder voll ins Spielgeschehen eingreifen zu können. Der Einsatz von Vignir Svavarsson ist indes gefährdet. Der Isländer prallte am Montagabend im Training mit Mannschaftskollege Daniel Kubes zusammen, klagt seitdem über Schmerzen im Knie und konnte sich nur noch humpelnderweise fortbewegen.

Für das Team von Trainer Volker Mudrow heißt es gegen Magdeburg an die in Göppingen gezeigte starke erste Halbzeit anzuknüpfen und eine konstant gute Leistung über die gesamte Spielzeit hinweg zu zeigen. Auch TBV-Geschäftsführer Volker Zerbe blickt mit einer gewissen Erwartungshaltung auf die bevorstehende Auswärtspartie in Magdeburg: „Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge ist der Druck sicherlich größer geworden. Nun gilt es in Magdeburg die zuletzt leider nur phasenweise gezeigten sehr guten Leistungen über 60 Minuten abzurufen. Ein Sieg zum Jahresabschluss wäre natürlich gut für das Selbstvertrauen.“