Ohne jegliche Auflagen hat der TBV Lemgo das Jugendzertifikat für 2010 erhalten.
Der TBV Lemgo ist von der Handball-Bundesliga für seine hervorragende Jugendarbeit ausgezeichnet worden und erhält den offiziellen Titel „Jugendzertifikat der TOYOTA Handball-Bundesliga“ für 2010 ohne jegliche Auflagen. Jugendkoordinator Niels Pfannenschmidt und Geschäftsführer Volker Zerbe sehen in dieser Auszeichnung eine Anerkennung für die Bemühungen des Bundesligisten im Nachwuchs- und Jugendbereich. „Wir freuen uns über das Jugendzertifikat der HBL und sehen unser nachhaltiges und langfristig ausgelegtes Nachwuchskonzept auf einem sehr guten Weg“, zeigt sich Niels Pfannenschmidt stolz über die Auszeichnung.
„Die Auflagen der HBL haben wir zu hundert Prozent erfüllt, allerdings macht der TBV Lemgo an dieser Stelle nicht Schluss. Wir wollen uns nicht mit einer vermeintlichen Auszeichnung schmücken, sondern das Jugendkonzept und unsere Arbeit mit dem Nachwuchs langfristig auf solide Beine stellen und in der Nachwuchsförderung eine bedeutende Rolle in Handball-Deutschland einnehmen“, stellt Volker Zerbe klar.
Zur Erlangung des Jugendzertifikates werden Kriterien geprüft, die eine Qualitätssicherung, beispielsweise in den Bereichen Mannschaften, Trainer, Training, Betreuung und Ausbildungskonzept, gewährleisten. Geprüft werden diese Kriterien durch einen unabhängigen Ausschuss bestehend aus Prof. Dr. Klaus Cachay (Universität Bielefeld), Klaus Langhoff (DHB-Trainer) und Frank Bohmann (Geschäftsführer der Handball-Bundesliga GmbH). Ziel des Jugendzertifikats ist die Sicherung qualitativer und kontinuierlicher Fort- und Weiterentwicklung von Jugendarbeit in den Vereinen. So soll für deutsche Nachwuchsspieler bestmögliche Vorrausetzungen geschaffen werden, um in ihren Klubs zu Spitzenspielern reifen können. Um dies noch besser gewährleisten zu können, haben sich im Juni 2007 alle Bundesligisten einstimmig für das Vergabeverfahren des Jugendzertifikates ausgesprochen.