Nach dem Coup gegen den THW Kiel steht der TBV beim HSV Hamburg erneut auf dem Prüfstand.
"Ich hoffe, dass sich der TBV nicht wie im Hinspiel gegen den HSV auf den Rücken legt und die Beine hoch nimmt." THW-Trainer Alfred Gislason war noch auf der Pressekonferenz nach dem Handball-Krimi im Gerry Weber Stadion so frei, seinem Kollegen Volker Mudrow die mahnenden Worte ins Notizbuch zu schreiben. In der Hinrunde war der TBV nach dem 27:27 in Kiel kurze Zeit später gegen den HSV in eigener Halle mit 25:34 sang- und klanglos untergegangen. Wiederholung unerwünscht - allerdings nicht nur aus Kieler Sicht.
"Die Mannschaft muss nun den Schwung endlich mitnehmen und ihre Leistung konstant abrufen. Natürlich ist der HSV der Favorit in eigener Halle, aber was die Mannschaft mit ihrer Geschlossenheit erreichen kann, hat sie gegen den THW eindrucksvoll bewiesen", blickt TBV-Geschäftsführer Volker Zerbe auf die Partie beim Ligaprimus voraus.
Die Vorbereitung litt dabei sicherlich unter der Länderspielmaßnahme des DHB, Carsten Lichtlein, Holger Glandorf, Martin Strobel und Sebastian Preiß waren bei der Nationalmannschaft, der HSV hatte in Jogi Bitter, Pascal Hens und Matthias Flohr seinerseits zumindest drei Spieler abstellen müssen.
Personell wird Volker Mudrow wahrscheinlich erneut aus dem Vollen schöpfen können, alle Spieler sind nach derzeitigem Stand fit und somit stehen wieder 15 Mann zur Verfügung.