Die TSV Hannover-Burgdorf hat den Klassenerhalt sicher und kann in Lemgo völlig befreit aufspielen.
Im Hinspiel setzte es eine aus TBV-Sicht völlig unerwartete und zudem auch unnötige 25:26-Niederlage, die im Hinblick auf die Europapokal-Plätze natürlich äußerst schmerzhaft war. Insbesonere TSV-Torhüter Nenad Puljezevic war an diesem Abend kaum zu überwinden für den TBV-Angriff, so dass am Ende die Niederlage zu Buche stand.
Im Rückspiel sind die Vorzeichen sicherlich die gleichen wie im Hinspiel, auch wenn die Mannschaft von Trainer Frank Carstens befreit aufspielen kann. Sieben Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz bei drei noch ausstehenden Spielen sind die Garantie dafür, dass der Aufsteiger auch im nächsten Jahr im Handball-Oberhaus mitmischen kann. Der TBV geht dennoch als klarer Favorit in die Partie, wobei das bevorstehende EHF-Pokalfinal-Hinspiel am Sonntag um 15 Uhr sicherlich in den Köpfen der Spieler herumschwirren wird.
"Das Finale wirft seine Schatten voraus, aber wir müssen den Fokus erst auf Hannover legen und mit einer konzentrierten Leistung weiter Selbstvertrauen für die Aufgabe am Sonntag gegen Schaffhausen tanken", fordert TBV-Geschäftsführer Volker Zerbe von daher.
Ob Trainer Volker Mudrow gegen Hannover personell aus dem Vollen schöpfen kann, ist derzeit noch unsicher. Sebastian Preiß hat nach wie vor Probleme mit dem Knie, interessant dürfte von daher sein, ob Vignir Svavarsson ähnlich wie im Spiel gegen Minden auch seinen zukünfitgen Mannschaftskollegen der TSV seine gute Form unter Beweis stellen wird.
Für das Spiel gibt es noch Karten in allen Kategorien, die Tageskasse an der Lipperlandhalle öffnet um 18.45 Uhr.