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jugendzertifikat 2010

TBV stellt Christian Sprdlik offiziell vor

"Werde die Aufgaben mit Vollgas angehen"

Zur neuen Saison wird Sprdlik, der in Lemgo groß geworden ist und den Verein bestens kennt, den TBV insbesondere in der Nachwuchsarbeit federführend unterstützen.

Christian Sprdlik heißt der neue Mann im Team des TBV Lemgo. Der 31-Jährige war zuletzt drei Jahre bei Frauen-Bundesligist ProVital Blomberg-Lippe als Geschäftsführer tätig, ab der kommenden Saison wird er den TBV Lemgo insbesondere im Nachwuchsbereich unterstützen. "Christian Sprdlik wird uns in den Bereichen Marketing und Vertrieb unterstützen, sein Hauptaufgabengebiet liegt jedoch im Bereich des Nachwuchs-Konzeptes. Er wird als Geschäftsführer der Handball Lemgo Spielbetriebs GmbH die Geschicke in diesem Bereich leiten und mit dieser Personalie unterstreichen wir auch nachhaltig die Ernsthaftigkeit und Langfristigkeit unseres Jugendkonzeptes", so TBV-Geschäftsführer Volker Zerbe, der neben Sprdlik zweiter Geschäftsführer der "Nachwuchs GmbH" ist.

Für Sprdlik selbst geht mit dem Engagement beim TBV ein Traum in Erfüllung, den der "Lemgoer Jung" sich vor einiger Zeit nur zu erhoffen gewagt hatte: "Ich wollte immer im Bereich der Männer-Bundesliga aktiv sein. Dass dies für mich als Lemgoer nun auch beim TBV der Fall sein wird freut mich umso mehr und ich fiebere meinem neuen Aufgabengebiet bereits entgegen und werde die Aufgaben mit Vollgas angehen."

Das Aufgabengebiet ist mannigfaltiger Natur, wie Zerbe betont. "Sei es die Koordination, Vertragsgespräche, Scouting, es gibt im Prinzip keinen Unterschied zu den Aufgaben eines Geschäftsführers in der Bundesliga", betont Zerbe.

Ein erstes Hauptziel hat sich Sprdlik dabei mit der Umsetzung eines Vollzeit-Internats in Lemgo gesetzt: "Dies ist zwar noch Zukunftsmusik, allerdings werde ich neben allen anderen Aufgaben in diesem Bereich ab dem 1. Juli sofort losmarschieren und hoffe, dass wir diesen ehrgeizigen Plan entsprechend umsetzen können."

Auch wenn in der GmbH "nur" die zweite Herrenmannschaft sowie die A- und B-Jugend vertreten sind, so wird Sprdlik mit diesen Mannschaften nicht Schluss machen. Vielmehr ist angedacht, mittelfristig bis in den Mini-Bereich hinunter ein durchgängiges Konzept zu fahren, um so den nahtlosen Übergang bis in den Herrenbereich gewährleisten zu können. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass beim "TBV der finanzielle Wahnsinn an der Tabellenspitze der Bundesliga nicht mitgemacht wird und somit der Förderung der Talente noch mehr Bedeutung zukommen wird", wie Zerbe erklärt.