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jugendzertifikat 2010

TBV testet gegen GWD Minden - Bechtloff fehlt

OWL-Derby in der Vorbereitung

Jahrelang war es ein Derbyklassiker der 1. Bundesliga - nun treffen der TBV und GWD Minden unter anderen Vorzeichen in der Vorbereitung aufeinander.

In Steyerberg treffen heute um 20 Uhr die alten Rivalen TBV Lemgo und GWD Minden aufeinander. Während der TBV mit seinen insgesamt sechs Neuzugängen weiter in der - allerdings sehr gut laufenden - Findungsphase ist, muss GWD ähnliches bewerkstelligen. Allerdings mit dem nicht ungehörigen Druck, als der Top-Favorit auf den Aufstieg in die TOYOTA Handball-Bundesliga zu gelten. Nach dem Abstieg in der vergangenen Saison haben die Verantwortlichen in Minden hart an einer leistungsfähigen Mannschaft gearbeitet und unter anderem mit Spielmacher Dalibor Doder einen echten Hochkaräter an die Weser locken können. 

Beim jüngsten Test gegen die HSG Ahlen-Hamm fiel die Niederlage mit 26:35 zwar recht deutlich aus, dennoch ist Minden auf einem guten Weg, sich zurück in die Beletage des deutschen Handballs zu spielen. Die Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern scheint zu passen, die nächste Standortbestimmung wird zeigen, wie weit beide Teams auf ihren unterschiedlichen Wegen sind.

TBV-Trainer Volker Mudrow kann beim Test personell fast aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Jens Bechtloff muss erneut pausieren. Der Linksaußen laboriert einmal mehr an Problemen im Waden-/Schienbeinbereich, die ihn bereits vor einem Jahr zeitweilig außer Gefecht setzten. Um keine unnötigen Risiken einzugehen und eventuell eine längere Pause in Kauf nehmen zu müssen, wird Bechtloff neben der Bank Platz nehmen müssen. 

"Minden ist zum jetzigen Zeitpunkt ein guter Testspielgegner, der uns sicherlich von den bisherigen Spielen am meisten abverlangen wird. Die Mannschaft muss jede Gelegenheit nutzen, sich weiter zu finden und von daher kommen solche Spiele natürlich als willkommene Abwechslung für die Spieler aber auch als wichtiger Baustein für die spielerische Weiterentwicklung eine besondere Bedeutung zu", so TBV-Geschäftsführer Volker Zerbe.