Im ungarischen Tatabanya testet der TBV Lemgo seine Form. Der Kapitän und ein Shooter fehlen allerdings.
Während bei Rolf Hermann klar war, dass er aufgrund seiner Schleimbeutelentzündung die Reise nach Ungarn nicht würde mit antreten können, kam die Nachricht für Kapitän Sebastian Preiß recht überraschend. Praktisch aus dem Mannschaftsbus wurde Preiß wieder nach Hause geschickt, die medizinische Abteilung signalisierte rotes Licht aufgrund der Knieschmerzen. "An einen Einsatz ist absolut nicht zu denken, wir müssen nun sehen, dass wir seine Knieprobleme lösen können. Die Reise nach Ungarn hätte von daher keinen Sinn gemacht", so TBV-Geschäftsführer Volker Zerbe.
In Gruppe A trifft der TBV auf den französischen Meister von 2001, Chambéry Savoie, und das ungarische Spitzenteam Pick Szeged. Die erste Partie bestreitet der TBV dabei am Freitag um 16.30 Uhr gegen Szeged. Am Samstag um 12 Uhr steht das Spiel gegen Chambéry auf dem Programm. In Gruppe B treffen Gastgeber Tatabanya, Bjerringbro-Silkeborg aus Dänemark sowie Banik Karvina aus Tschechien aufeinander.
"Dieses Turnier ist eine gute Standortbestimmung, dort wollen wir sehen, wie weit wir in der Vorbereitung sind. Die Mannschaft hat sich bislang in einer guten Verfassung gezeigt und vorallem mit mannschaftlicher Geschlossenheit und viel Leidenschaft überzeugt. Spielerisch können wir uns in Ungarn auf hohem Niveau weiterentwickeln, das ist entscheidend", blickt Zerbe auf das Turnier.
Auch wenn Avishay Smoler nach dem jüngsten MRT-Befund wahrscheinlich wird spielen können, hat Arjan Haenen aus der Oberliga-Reserve die Reise nach Ungarn mit angetreten. Auch vor dem Hintergrund, dass Florian Kehrmann einerseits an Achillessehnen-Problemen laboriert, andererseits aufgrund des Ausfalls von Preiß wohl auch wieder eine Alternative am Kreis sein wird.