Gut erholt nach der Niederlage gegen Chambéry kommt der TBV in Tatabanya gegen Banik Karvina zu einem klaren und verdienten 39:30 (19:16) und steht im Finale.
Nach den zahlreichen Fehlern und Fehlwürfen im Spiel gegen Chambéry zeigte sich der TBV gegen die Tschechen bestens erholt. Vor einem über 60 Minuten gut aufgelegten Martin Galia war die Abwehr wesentlich präsenter, auch wenn am Ende mit 30 Gegentoren vielleicht ein paar zu viel zu notieren waren. Insgesamt gesehen war die über fast die gesamte Zeit gespielte 6:0-Deckung jedoch meist auf der Höhe und ließ Karvina nicht zur Entfaltung kommen. Im Angriff lief es wieder wesentlich besser, mit Martin Strobel kehrte der etatmäßige Spielmacher zum ersten Mal nach seinem Kapselriss wieder in die Mannschaft zurück.
Am Kreis wechselten sich Florian Kehrmann und Ferenc Ilyés ab, mit viel Leidenschaft und viel Tempo nach vorne war der TBV von der ersten Minute an das bestimmende Team. Nach dem 19:16 zur Halbzeit ließ der TBV nicht nach, sondern schraubte das Ergebnis bis auf den Neun-Tore-Vorsprung aus und siegte auch in der Höhe völlig verdient, wie Co-Trainer Jürgen Franke aus dem ungarischen Tatabanya übermittelte.
"In einem Finale zu stehen ist immer eine schöne Bestätigung, wichtiger war jedoch, dass die Mannschaft sich wieder geschlossen und konzentriert präsentiert hat", zeigte sich TBV-Geschäftsführer Volker Zerbe zufrieden.
Im Finale am Sonntag um 19 Uhr trifft der TBV nun auf den dänischen Vertreter Bjerringbro-Silkeborg, der sich mit fünf Toren gegen Chambéry Savoie durchsetzen konnte.
Die TBV-Tore erzielten: Kehrmann 9, Datukashvili 7, Glandorf 6, Strobel 4, Smoler 4, Liniger 3, Schneider 2, Ilyés 2, Bechtloff 1, Haenen 1