Der TBV Lemgo hat sich mit einem souveränen 27:21 gegen Bjerringbro-Silkeborg den Turniersieg im ungarischen Tatabanya gesichert.
Bis zum 12:12 zur Pause sahen die Zuschauer beim Grundfos Cup eine ausgeglichene Partie, nach der Pause drehte der TBV dann auf und ließ Bjerringbro keine Chance mehr.
Martin Galia hatte bis zur Halbzeit schon eine starke Partie geboten, seine Leistung wurde in Durchgang zwei allerdings noch von Carsten Lichtlein getopt, der sein Tor regelrecht "vernagelte", wie Co-Trainer Eddy Franke aus Tatabanya zu berichten wusste.
Erneut musste der TBV ohne Christoph Theuerkauf auskommen, der Kreisläufer wird sich am Dienstag einer eingehenden Untersuchung unterziehen, um die Schulterprobleme genau zu diagnostizieren. Die verbliebenen TBV-Spieler zeigten im Finale allerdings einmal mehr eine beeindruckende mannschaftliche Geschlossenheit und zeigten auf, wie viel Potenzial in der Mannschaft steckt.
Der Innenblock mit Ferenc Ilyés und Holger Glandorf stand herausragend vor den erwähnt starken Torhütern, so dass die 21 Gegentore eine deutliche Sprache sprechen. Im Angriff war im Finale insbesondere Holger Glandorf nicht zu stoppen, der Linkshänder wurde mit 22 Turniertreffern denn auch zum besten Torschützen des Turniers geehrt. Und neben dem Siegerpokal räumte der TBV in Person von Florian Kehrmann auch den nächsten Titel ab. Der Allrounder, der einmal mehr auch am Kreis zu glänzen wusste, wurde zum besten Spieler des Turniers gewählt.
"Das Auftreten der Mannschaft nötigt Respekt ab. Der Turniersieg zeigt auf, dass wir auf dem richtigen Weg sind und dass der Zusammenhalt und die Leidenschaft innerhalb der Mannschaft zu hundert Prozent stimmen", freut sich TBV-Geschäftsführer Volker Zerbe über den Turniersieg.
Die TBV-Tore im Finale erzielten: Glandorf 8, Kehrmann 6, Strobel 4, Smoler 3, Datukashvili 3, Liniger 2, Bechtloff 1