Vor der dem Auswärtsspiel bei der TSG Ludwigshafen-Friesenheim drücken den TBV erneut Personalsorgen.
Sebastian Preiß muss mit seinen Problemen im Kniebereich definitiv die nächsten beiden Spielen pausieren, ein Einsatz des Kapitäns ist undenkbar. Die Einsätze von Rolf Hermann (Knie) und Holger Glandorf (Handgelenk) stehen indes auf der Kippe, Christoph Theuerkauf will trotz aller Probleme in der Schulter auf die Zähne beißen. Rolf Hermann will sich ebenso in den Dienst der Mannschaft stellen, sein Einsatz erscheint zumindest noch wahrscheinlicher als der von Glandorf. Auch wenn das Motto "keine Zeit für Verletzungen" für die Einstellung der Spieler spricht, ist die Ausgangslage vor dem Spiel beim Aufsteiger alles andere als optimal.
Um allen Eventualitäten vorzubeugen, werden Nikolai Link und Arjan Haenen aus der TBV-Reserve die Fahrt nach Friesenheim mit antreten, die um 14 Uhr am Freitag beginnt. Trainer Volker Mudrow machte auch am Donnerstag noch keinen Hehl aus seiner Enttäuschung über die Auftaktniederlage: "Ich war schon lange nicht mehr so enttäuscht, weil wir viele klare Chancen liegengelassen haben und wenn man nur diese Chancen nimmt, dann wäre ein Sieg absolut möglich gewesen. Das ist schlimmer, als wenn man gesehen hätte, dass es noch an vielen Ecken hapert. Nun stehen wir schon unter einem gewissen Druck in Friesenheim."
Auch Geschäftsführer Volker Zerbe erwartet einen heißen Tanz, wagt aber eine Prognose. "Es wird sicherlich ein Spiel, das über den Kampf und die Einstellung zu gewinnen ist. In der kleinen Halle wird eine heiße Atmosphäre herrschen, trotz aller Personalsorgen und der Auftaktniederlage muss die Mannschaft aber mit entsprechendem Selbstbewusstsein auftreten und ich rechne auch fest mit einem Sieg für uns", blickt Zerbe voraus und macht keinen Hehl aus der Favoritenstellung.
Zum Auftakt hatte der Aufsteiger mit Trainer Thomas König wohl eine der undankbarsten Aufgaben zu absolvieren, in der Kieler Sparkassen-Arena setzte es eine herbe 19:37-Niederlage, doch den TBV wird zum ersten Heimspiel des Aufsteigers eine hochmotivierte Mannschaft erwarten, die ihre Punkte zum Klassenerhalt vor heimischem Publikum holen muss.
Bleibt aus TBV-Fansicht zu hoffen, dass die "Eulen" mit dem Punkte sammeln nicht am Samstagabend beginnen können.