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04

echo · Saison 2017 

I

 2018

rückblick

der Schlussphase der ersten Hälfte schwä-

chelte der TBV im Angriff, produzierte dort

technische Fehler, die Leipzig ausnutzte,

12:15 hieß es nach 25 Minuten. Kehrmann

legte die grüne Karte, um sein Team wieder

in die Spur zu bringen – mit Erfolg. Wys-

zomirski parierte einen Strafwaurf, vorne

trafen Theuerkauf und Guardiola zum

15:16-Pausenstand.

Nach Wiederanpfiff netzte Suton prompt

zum Ausgleich, hinten packte die Lemgoer

Deckung ordentlich zu, sodass man per

zweiter Welle die 17:16 Führung erzielen

konnte. Der TBV brachte die Leipziger nun

mächtig ins Schwitzen. Zwei Mal holte man

sich den Ball und verwandelte jeweils per

Tempogegenstoß zum 19:16. Gästetrainer

André Haber reagierte schon in der 35.

Minute mit der nächsten Auszeit. Lemgo

kam in Fahrt, riskierte vorne bei drohendem

Zeitspiel den Kempa-Trick, den Zieker nach

Zuspiel Suton, spektakulär verwandelte.

Nach 43 gespielten Minuten hatte sich der

TBV einen Drei-Tore-Vorsprung erarbeitet.

Wyszomirski lief nun zur Höchstform auf,

hielt erst einen weiteren Strafwurf, verei-

telte dann einen erneuten freien Leipziger

Wurf. Auch Donát Bartók drehte auf und

traf wuchtig mehrmals aus dem Rückraum.

Lemgos Vorsprung wuchs zehn Minuten

vor Ende der Partie auf sechs Treffer an.

Jetzt galt es, die Ruhe zu bewahren und den

Sack zuzumachen. Eine Leipziger Auszeit

ermöglichte es auch Florian Kehrmann, seine

Mannschaft auf die Crunchtime vorzuberei-

ten. Leipzig kam auf 31:29 heran, anderthalb

Minuten waren noch zu spielen. Lemgo blieb

cool und Hornke setzte per Siebenmeter

den Schlusspunkt. 33:29 gewann der TBV

Lemgo am Ende nach großem Kampf gegen

den SC DHfK Leipzig.

«

Der TBV

Lemgo gewinnt am 3. Spieltag

der DKB Handball-Bundesliga 33:29 gegen

den SC DHfK Leipzig. Das gab es auch noch

nie: Ein Stromausfall im Lemgoer Stadtge-

biet legte während der Aufwärmphase die

Lipperlandhalle lahm. Die Partie konnte

durch die Verzögerung erst um 13:15 Uhr

angepfiffen werden.

Mit voller Beleuchtung und immer noch

gut gelaunten Zuschauern startete der

TBV Lemgo in der Abwehr mit Fabian van

Olphen und Christian Klimek im Innen-

block, Tim Suton und Isaias Guardiola auf

den Halbpositionen sowie Patrick Zieker

und Tim Hornke auf den Außen. Im Angriff

kam Christoph Theuerkauf für Klimek. Das

Spiel gestaltete sich in der ersten Phase

zwar hitzig, aber fair und ausgeglichen. Nach

zehn Minuten lag der TBV mit 5:6 zurück. In

Minute 13 gelang den Lemgoern die Führung

durch Theuerkauf, der zum 8:7 verwandelte.

Bis zur 20. allerdings schafften es die Gäste,

die vor allem aus dem Rückraum trafen, mit

zwei in Front zu gehen. Kehrmann reagier-

te zunächst mit einem Torwartwechsel,

Wyszomirski für Johannesson, schickte dann

Andrej Kogut für Suton auf die Platte. In

kein str0m, aber viel

energie

Lemgo lässt sich vom verspäteten Anwurf nicht beirren und besiegt Leipzig mit 33:29.