2. Platz beim Casino-Merkur-Spielothek-Cup

Der TBV Lemgo musste sich am Samstagabend im Finale des Casino-Merkur-Spielothek-Cup in der Kampa-Halle mit 33:28 (17:13) gegen GWD Minden geschlagen geben und belegte den 2. Platz. Liga-Konkurrent TuS N-Lübbecke siegte im kleinen Finale mit 25:21 gegen die HSG Nordhorn-Lingen und wurde Dritter.

Zwar gelang Patrick Zieker die 0:1-Führung gegen Minden, Lemgo fand aber nur schwer ins Spiel. In der 3. Minute warf Kozlina die Gastgeber in Front. Die TBV-Schützen ließen gegen Eijlers im GWD-Gehäuse von Beginn an mehrere Chance liegen, so dass die Grün-Weißen weiter vorlegen konnte. Mit dem 5:7 (14.) hielt Månsson für den TBV noch den Anschluss. Nach Svitlicas 5:9 eine Minute später holte Kehrmann sein Team zur Auszeit zu sich. Im Anschluss brachte er Arne Niemeyer, Feuchtmann und Höning im Rückraum ins Spiel. Marcel Niemeyer löste Månsson am Kreis ab.

In der 18. Minute konnte Feuchtmann einen Doppelschlag landen, der Deutsch-Chilene brachte den TBV auf 8:10 heran. In Überzahl ohne Lemgos Marcel Niemeyer, der eine Zeitstrafe kassiert hatte, konnte sich Minden wieder etwas mehr Luft verschaffen. Kehrmann war alles andere als zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft und holte sich in der 27. Minute die gelbe Karte ab, Minden hatte eine komfortable 16:11-Führung herausgespielt. Niemeyer netzte zum 16:12 ein, Torbrügge holte sich bei seiner Abwehraktion gegen den TBV-Kreisläufer eine Zeitstrafe ab. Mit 17:13 gingen die Teams zur Pause in die Kabine.

Niemeyer erzielte vom Kreis den ersten Treffer nach der Halbzeit zum 17:14. Auf Außen lief der TBV nun mit Haenen und Skroblien auf. Im Angriff agierten die Lemgoer mit Månsson im Rückraum, der als zweiter Kreisläufer an den Kreis auflöste. In der 36. Minute musste Svitlica mit einer Zeitstrafe vom Feld. Haenen verwandelte seinen zweiten Siebenmeter erfolgreich zum 20:17. Weiter konnten die Lemgoer aber nicht aufschließen, stattdessen war Minden wieder am Zug. Das 22:17 konterte der TBV über die schnelle Mitte, Niemeyer schloss zum 22:18 ab. Der Vier-Tore-Vorsprung aus der Halbzeitpause hatte wieder Bestand.

Auch die zweite Zeitstrafe gegen Svitlica in der 40. Minute und eine darauffolgende gegen Rambo in der 43. Minute konnten die Lipper nicht für sich nutzen. Nach 44:15 Minuten beim Stand von 20:23 nahm Kehrmann, der viel probierte und wechselte, ein Time-Out. In der Folge kamen Hermann und Kogut in den Angriff. Rydergård und Stenbäcken wechselten für Arne Niemeyer und Kogut in die Abwehr.

Minden dominierte weiter und zog auf 26:20 davon. Dresrüsse löste Maier im TBV-Gehäuse ab. Kogut brachte Lemgo mit 27:22 heran und holte eine Zeitstrafe gegen Rambo heraus. Haenen per Siebenmeter und Hermann verkürzten für Lemgo auf 27:24. Weiter kam der TBV aber nicht noch einmal heran. In der 56. Minute beim 31:26 hatten die Gastgeber einen Fünf-Tore-Vorsprung hergestellt, den sie bis zum 33:28-Endstand aufrecht hielten. Wie schon eine Woche zuvor beim Sparkassen Handballcup unterlag der TBV im Finale, durfte sich aber als Zweiter über ein Preisgeld von 1.250 Euro freuen.

TBV Lemgo: Zieker 2, Kogut 5, Hermann 3, Hornke 2/1, Månsson 3, Feuchtmann 3, Niemeyer 4, Höning 2, Haenen 4/4

GWD Minden: Svitlica 6/1, Rambo 6, Sjöstrand 6, Bilbija 4, Doder 3, Kozlina 3, Freitag 2, Larsson 2, Südmeier 1

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