Bartók: Das Turnier mit Ungarn hat sehr viel Spaß gemacht

Donát Bartók war in der Länderspielpause in der vergangenen Woche mit der ungarischen Nationalmannschaft beim Drei-Nationen-Turnier im ungarischen Siófok unterwegs. Nachdem er mit seiner Mannschaft zunächst am Freitag einen deutlichen 33:22-Sieg gegen Österreich einfahren konnte, schlossen die Ungarn das Turnier am Sonntag mit einem 30:22-Erfolg gegen Brasilien als Sieger ab. Am Montag ging es für Donát dann schon wieder mit dem Flugzeug in Richtung Deutschland, um am Dienstag wieder ins Lemgoer Mannschaftstraining einzusteigen.

Wie habt Ihr Euch auf das Drei-Länder-Turnier vorbereitet?

Wir haben uns am 2.April zum ersten Training getroffen und haben bis zum ersten Spiel am Freitag sehr viel trainiert. Unsere Mannschaft hat noch nicht viel zusammengespielt und es war wichtig vorher viel zu trainieren, damit wir im Vorfeld gute Absprachen treffen konnten. Wir haben viele gute Spieler für den Angriff, die auch individuell gute Lösungen finden, deshalb hat unserer Trainer Ljubomir Vranjes mehr Wert auf die Abwehr gelegt. Dafür haben wir wirklich sehr viel trainiert und man konnte den Erfolg schon direkt in den Spielen sehen.

Wie hat Dir das Turnier in Deiner Heimat gefallen?

Das Turnier hat sehr viel Spaß gemacht. Ich habe besonders im ersten Spiel gegen Österreich viel gespielt und war mit meiner Leistung zufrieden. Natürlich hätte ich auch gegen Brasilien gerne mehr als zehn Minuten gespielt, aber wir waren mit drei Halbrechten zu dem Turnier angereist und ich hatte ja schon im ersten Spiel viele Spielanteile bekommen.

Wie geht es nun mit der Nationalmannschaft weiter?

Wir haben im Juni zwei wichtige Spiele gegen Slowenien. Erst spielen wir am 8. Juni in Slowenien und dann am 13. Juni zuhause in Ungarn. Wenn wir da beide Spiele gewinnen oder den besseren Vergleich haben, qualifizieren wir uns für die WM 2019 in Deutschland und Dänemark, was wir natürlich gerne erreichen wollen. Würden wir das erreichen, hätten wir auch noch Zeit, uns als Mannschaft weiterzuentwickeln. Wir haben nur wenige Spieler in der Mannschaft, die mehr als 100 Länderspiele haben. Für viele waren es in diesem Jahr die ersten Spiele mit der Nationalmannschaft. Da müssen wir uns als Mannschaft erst einmal einspielen und Routine entwickeln, schließlich ist es schon etwas anderes, für das eigene Land zu spielen. Aber ich bin der Meinung, dass Ljubomir Vranjes mit seiner Mentalität und seiner Art und Weise zu trainieren einen guten Weg eingeschlagen hat. Natürlich würde ich mich sehr freuen bei den nächsten Spielen wieder mit dabei zu sein, aber wer im Juni tatsächlich dabei ist, steht noch nicht fest.

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