Heimspiel gegen die HSG Wetzlar: Mehr Sicherheit im eigenen Spiel

Am 16. Spieltag der DKB Handball-Bundesliga trifft der TBV Lemgo am Sonntagmittag auf die HSG Wetzlar. Anwurf in der heimischen Lipperlandhalle ist um 12.30 Uhr. Nach den schweren Aufgaben der letzten Wochen und zuletzt fünf Spielen in Folge ohne Sieg ist der TBV in der Tabelle ein wenig abgerutscht. Aktuell steht die Mannschaft von Florian Kehrmann mit einem Punktekonto von 13:17 auf dem elften Tabellenplatz.

Die HSG Wetzlar, die große Überraschungsmannschaft der letzten Saison mit Platz sechs, hat aktuell einen Punkt mehr auf dem Konto als der TBV und rangiert auf dem neunten Tabellenplatz. Die Mannschaft von Trainer Kai Wandschneider, der bereits in seine sechste Saison bei den Grün-Weißen geht, ist in dieser Saison nur schwer einzuschätzen und zeigt einen äußerst wechselhaften Saisonverlauf. Nach einem guten Saisonstart mit acht Punkten aus den ersten sechs Spielen musste die HSG vier Niederlagen in Folge hinnehmen. Seit dem zehnten Spieltag wechseln sich Sieg und Niederlage in aller Regelmäßigkeit ab, sodass aktuell ein Punktekonto von 14:16 zur Buche steht. Das Highlight der laufenden Saison war sicherlich der deutliche 30:22-Heimerfolg über den THW Kiel, doch die Konstanz der herausragenden Vorsaison konnten die Mannen von Trainer Wandschneider bisher noch nicht auf die Platte bringen.

Personell hat sich der Kader der HSG vor der Saison durch vier Abgänge sowie vier Zugänge doch leicht verändert. Wetzlar musste unter anderem den Abgang von Top-Torschütze Philipp Weber verkraften, der sich dem Ligakonkurrenten Leipzig angeschlossen hat. Auffälligster Neuzugang ist bislang Rückraumspieler Alexander Hermann mit 54 Toren. Neben ihm sind Rechtsaußen Kristan Bjornsen (75 Tore) und Jannik Kohlbacher (49 Tore) die besten Torschützen bei den Hessen. Besonders die kompakte Abwehr und das daraus resultierende Tempospiel hat TBV-Trainer Kehrmann als Stärke der HSG ausgemacht: „Wetzlar lebt von diesem Kollektiv in der 6-0, die sehr schwer zu knacken ist, und dem daraus resultierenden Tempospiel.“ Des Weiteren schafft es Wetzlar durch ihr eingespieltes System von allen Positionen aus Torgefahr zu erzeugen, lobt Kehrmann den Gegner.

Doch wie immer stellt er auch bei diesem Spiel wieder die Leistung der eigenen Mannschaft in den Vordergrund. Nach zuletzt schlechteren Ergebnissen habe die Mannschaft mit dem Trainerteam gemeinsam die Zeit genutzt, um die Basics neu zu justieren. Die Abwehrarbeit war Hauptaugenmerk in den vergangenen Trainingseinheiten. Über eine kompakte Defensive möchte der TBV-Trainer mehr Sicherheit im eigenen Spiel haben und dann auch offensiv zu einfachen Toren kommen. Hoffnung macht bei dieser Aufgabe, dass dem TBV-Trainer wohl der komplette Kader zur Verfügung stehen wird.

In der letzten Saison teilten sich die Mannschaften die vier Punkte in den direkten Duellen. In der Rittal Arena in Wetzlar musste der TBV eine knappe 29:31-Niederlage hinnehmen. In der heimischen Lipperlandhalle konnten sich die Mannen von Florian Kehrmann dann allerdings mit 29:26 durchsetzen. Damit ein ähnlich positives Ergebnis wie im letzten Heimspiel gegen die HSG zu Stande kommt, setzen Mannschaft und Trainer wie gewohnt auf die tolle Unterstützung in der Halle.

Präsentiert wird dieser Spieltag von der itelligence AG, die als „Sponsor of the day“ auftritt!

 

 

Menu
Lädt...
TOP