In Mannheim ist für Lemgo nichts zu holen

Nach der Länderspielpause wartete auf den TBV Lemgo direkt das Rückspiel gegen den amtierenden Deutschen Meister, die Rhein-Neckar Löwen. Verzichten musste Trainer Florian Kehrmann auf die beiden Verletzten Jari Lemke und Robin Hübscher, dafür rückte Youngster Alexander Engelhardt zum ersten Mal in den Kader auf.

Mit dem Anpfiff startete der TBV mit Zieker und Hornke auf den Außenbahnen, van Olphen, Kogut und Guardiola im Rückraum, Theuerkauf im Wechsel mit Klimek am Kreis und Johannesson im Tor. Die Mannschaft kam in der Abwehr gut ins Spiel, nutzte die Chancen im Angriff jedoch nicht konsequent aus. So stand es nach sieben gespielten Minuten bereits 5:0 gegen Lemgo, was Trainer Florian Kehrmann zu seiner ersten Auszeit zwang. Kurze Zeit später musste die Mannschaft auf ihren Halblinken und Abwehrchef Fabian van Olphen verzichten, der mit Achillessehnenproblemen das Spielfeld verlassen musste. Jedoch änderte sich im Spiel der Lemgoer nicht viel und Kehrmann zog bereits vier Minuten später, beim Spielstand von 10:0 die nächste Auszeit. Lemgo spielte ab jetzt mit dem siebten Feldspieler im Angriff und konnte nach 17 Minuten das erste Tor durch Theuerkauf aus dem Rückraum erzielen. Jedoch fielen in den restlichen Minuten nur noch drei weitere Tore für den TBV Lemgo. So ging die Mannschaft mit einem 23:4 Rückstand in die Halbzeitpause.

Im zweiten Durchgang kam Ebner im rechten Rückraum für Guardiola, die Abwehr agierte nun mit einer 5:1-Deckung. Trotz des hohen Rückstands zur Halbzeit gab der TBV nicht auf und konnte im Angriff eine bessere Chancenverwertung als noch in der ersten Hälfte verbuchen. So zeigte die Anzeigetafel nach 45 gespielten Minuten 30:9 an. Kehrmann nahm erneut die Auszeit und stellte die Abwehr noch einmal auf die gewohnte 6:0-Deckung um. Außerdem erhielt der mitgereiste Youngsters-Spieler Alexander Engelhardt seine ersten Spielminuten in der DKB Handballbundesliga und konnte bei seinem Bundesligadebüt sein erstes Tor verbuchen. Nach einem schönen Anspiel von Bartók konnte der Youngster den Ball im gegnerischen Tor unterbringen. Am Ende des Tages musste sich die Mannschaft mit 38:17 gegen die Löwen geschlagen geben. Beste Werfer auf Lemgoer Seite waren mit jeweils vier Treffern Patrick Zieker und Donát Bartók.


Florian Kehrmann: Wir haben heute gerade in der ersten Halbzeit gar keine Leistung gebracht, sind nicht ins Spiel gekommen und haben so schlecht gespielt wie noch nie. Haben dann gegen sehr konsequente und gute Rhein-Neckar Löwen gespielt, die alles bestraft haben. In der zweiten Halbzeit haben wir versucht, noch über die Ehre ins Spiel zu kommen, das hat dann auch besser funktioniert. Das müssen wir auf jeden Fall aufarbeiten und schleunigst besonders diese einfachen Fehler abstellen, um dann nächste Woche gegen Erlangen bestehen zu können.


TBV Lemgo
: Wyszomirski, Johannesson; Zieker (4), Bartók (4), Hornke (2), Suton (2), Kogut (1), Ebner (1), van Olphen, Theuerkauf (1), Klimek (1), Engelhardt (1), Guardiola

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