Positiver Abschluss der Vorbereitung: 28:16-Sieg gegen Hagen

Der letzte Test der diesjährigen Wintervorbereitung fand, mittlerweile fast schon traditionell in Löhne statt. Der TBV Lemgo spielte am Mittwochabend in der Sporthalle des Gymnasiums in der Albert-Schweitzer-Straße gegen den Zweitligisten Eintracht Hagen. Beim Wiedersehen mit vielen alten Bekannten gab es am Ende ein verdientes 28:16 (13:4) für die Lipper. Bester Werfer für den TBV an diesem Abend war Tim Hornke mit starken vierzehn Treffern.

Personell musste TBV-Trainer Kehrmann wie bereits vermutet auf Rückraumspieler van Olphen verzichten und auch auf Donát Bartók. Für den Routinier erhielt erneut der A-Jugendliche Fynn Hangstein Eisatzzeiten bei den Profis. Der im Vorfeld angeschlagene Tim Suton konnte jedoch wieder mitwirken.

Lemgo begann in der Abwehr mit Zieker und Hornke auf den Außen, Kogut und Guardiola auf den Halbpositionen und dem Duo Klimek/Lemke im Innenblock. Im Tor begann zunächst Peter Johannesson, der sich gleich zu Beginn mehrfach auszeichnen konnte. Im Angriff gab es dann den Wechsel von Jari Lemke zu Tim Suton. Der TBV begann konzentriert und konnte sich zu Beginn gleich auf 4:1 absetzen. Trotz einer frühen Auszeit von Hagens Trainer Niels Pfannenschmidt änderte sich nichts am Spielgeschehen, die TBV-Abwehr mit dem starken Johannesson dahinter stand gut, sodass Lemgo zu vielen Ballgewinnen kam und diese vorne in Tore ummünzen konnte. Der Zweitligist fand auch in der Folge keine Lösungen gegen die kompakte 6-0 Abwehr des TBV, sodass sich die Mannen von Florian Kehrmann immer weiter absetzen konnten, 9:1 nach 22 Minuten. Nach dem zweiten Treffer von Hagen folgte dann das Highlight der Partie: Suton bediente Zieker per Kempa und dieser schloss spektakulär per Heber zum zwischenzeitlichen 10:2 ab. Trotz einiger Fehlwürfe im Angriff führte der TBV zur Halbzeit dann bereits deutlich mit 13:4.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit spielte der TBV dann mit dem siebten Feldspieler im Angriff mit Hornke, Hübscher, Suton, Lemke, Kogut, Klimek und Theuerkauf. Im TBV-Gehäuse stand jetzt Piotr Wyszomirski, der ebenfalls gleich zu Beginn einige Paraden zeigte und auch in der Folge viele Bälle hielt. In der 36. Spielminute zog Lemgo dann erstmals auf zehn Tore davon, Tim Hornke schloss einen Tempogegenstoß spektakulär im Fallen zum 17:7 ab. Der TBV blieb weiterhin konzentriert, nutzte den siebten Feldspieler konsequent und konnte bis zur 47. Minute auf 23:9 weiter davonziehen. Nach der zweiten Auszeit von Florian Kehrmann kehrte der TBV in der Schlussphase zurück zum Spiel 6-gegen-6 und verteidigte in der offensiveren 5-1-Deckung. In den letzten zehn Minuten sahen die Zuschauer dann ein ausgeglicheneres Spiel, das mit 28:16 für den TBV Lemgo endete.

Florian Kehrmann äußerte sich im Anschluss zufrieden über das Spiel: „Ich glaube, dass das Ergebnis auch in der Höhe so gerecht ist. Wir haben, gerade in den ersten 20 Minuten, eine sehr gute und sehr aktive Abwehr gespielt und haben in unserem Stammsystem sehr gut gestanden. Das war eine Aufgabe heute. Wir haben auch die zweite Aufgabe, das 7-gegen-6 in der zweiten Halbzeit gut gespielt und gute Lösungen gefunden. Und auch die dritte Aufgabe, das Verteidigen im 5-gegen-1 hat am Ende ordentlich funktioniert, sodass wir das Spiel über die gesamte Dauer bestimmt haben. Man hat, denke ich, auch den Klassenunterschied gesehen, trotz der Ausfälle von Fabian van Olphen und Donát Bartók. Ich bin zufrieden, keiner hat sich verletzt. Natürlich hat noch so ein bisschen die letzte Frische gefehlt, aber das versuchen wir jetzt in der nächsten Woche noch zu bekommen, um dann am Donnerstag gewappnet zu sein fürs erste Saisonspiel im neuen Jahr.“

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