TBV Lemgo verliert beim Salming-Cup 24:29 gegen TV Emsdetten

Der zweite Salming-Cup wurde in diesem Jahr mit der Partie zwischen dem TBV Lemgo und dem Zweitligisten TV Emsdetten eröffnet. Dabei konnte Trainer Florian Kehrmann wieder auf den kompletten Kader zurückgreifen. Diese Woche sind die beiden Nationalspieler Wyszomirski (WM-Quali) und Bartók (Europameisterschaft) wieder in Lemgo ins Mannschaftstraining eingestiegen.

Im Angriff startete die Mannschaft zunächst mit Zieker, Suton, Kogut, Batók, Ebner und Theuerkauf im Angriff, in der Abwehr gab es den Expertenwechsel mit Klimek, im Tor startete Wyszomirski. Dabei ging der TBV mit einer ungewohnten 5:1 Abwehr, mit Zieker auf der Spitze, ins Spiel. Lemgo startete konzentriert ins Spiel und nutzte den ersten Angriff, um durch Bartók direkt mit 1:0 in Führung zu gehen. Anschließend nutzte die Mannschaft von Trainer Florian Kehrmann die Fehler des TV Emsdetten und gelang besonders in der Anfangsphase zu schnellen, einfachen Toren und ging mit 4:0 in Führung. Auch Torhüter Wyzsomirski kam gut ins Spiel und parierte einen 7m gegen Emsdetten. Jedoch vergab auch der TBV einige gute Torchancen. Und führte nach knapp zehn Minuten nur noch mit 8:5. Emsdetten nutzte seine Chancen und kämpfte sich Tor um Tor heran. So gelang es dem TV in der 15. Minute auszugleichen und kurze Zeit später sogar in Führung zu gehen. Kehrmann versuchte im Angriff und Abwehr umzustellen und verschiedene Konstellationen spielen zu lassen. Trotzdem leistete sich die Mannschaft zu viele Fehlwürfe im Angriff und musste mit einem 12:13 Rückstand in die Halbzeitpause gehen.

Auch in der zweiten Halbzeit kam Lemgo nur schwer ins Spiel und fand keine Sicherheit im Spiel. So musste das Team sechs Minuten warten, bis für sie das erste Tor in der zweiten Halbzeit erzielt wurde. Mit zwei schnellen Toren konnte Lemgo in der 40. Minute auf 15:19 verkürzen. Im Laufe der Halbzeit wurde der TBV im Angriff wieder treffsicherer. Jedoch stand die Abwehr nicht richtig und Emsdetten konnte ebenfalls immer wieder erfolgreich abschließen. So stand am Ende des Tages eine 29:24 Niederlage für den TBV Lemgo auf der Anzeigetafel. Somit tritt die Mannschaft ab Morgen im Sportlife-Cup an. Das Halbfinale bestreitet die Mannschaft Morgen um 13 Uhr gegen den Zweitligisten VfL Lübeck-Schwartau, die mit 32:30 gegen den schwedischen Erstligisten Redbergslids IK unterlagen.

Theuerkauf (5), Suton (5), Kogut (3), Bartók (3), Hornke (2/1), Zieker (2), Klimek (1), Ebner (1), Guardiola (2), Hübscher, van Olphen, Lemke, Hangstein

Kehrmann: „Nach einer guten Anfangsviertelstunde, wo wir 8:3 führen, haben wir dann den Gegner durch eigene Fehler ins Spiel zurückgeholt. Wir haben uns im gesamten Spiel einfach zu viele Fehlwürfe geleistet. Dabei waren es gut rausgespielte Chancen und völlig freie Würfe, dann sind 28 Fehlwürfe einfach zu viele. Wir müssen in den Phasen in denen wir das Spiel zu unseren Gunsten in die richtige Richtung lenken, die Chancen konsequenter zu Ende spielen, egal mit welcher Aufstellung. Trotzdem hat man auch gemerkt, dass wir in verschiedenen Abwehr- und Angriffvarianten gespielt haben und etwas unsicher waren. Nichtsdestotrotz müssen wir Morgen einen Gang hochschalten, um das nächste Spiel zu gewinnen.“

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