TBV Lemgo verliert gegen heimstarke Eulen in Ludwigshafen

Der TBV Lemgo unterliegt mit 24:20 (9:9) bei den Eulen Ludwigshafen. Somit bleibt Ludwigshafen seiner Statistik treu und fährt wieder einmal am 4.Spieltag zwei Punkte ein.

Das Spiel wurde pünktlich um 12:30 Uhr in Friesenheim angepfiffen. Der TBV Lemgo ging in der Abwehr mit Fabian van Olphen und Christian Klimek im Innenblock, Tim Suton und Isaias Guardiola auf den Halbpositionen sowie Patrick Zieker und Tim Hornke auf Außen ins Spiel. Im Tor startete Peter Johannesson. Christoph Theuerkauf übernahm im Angriff für Klimek. Beide Mannschaften waren auf ein anspruchsvolles Spiel eingestellt und keiner wollte dem andern etwas schenken. Die Eulen Ludwigshafen nutzten den ersten Angriff direkt, um mit 1:0 in Führung zu gehen. Theuerkauf glich in der 4.Minute zum 1:1 aus. Nach 8 Minuten kassierte Jan Remmlinger wegen eines Fouls an Fabian van Olphen die erste 2 Minuten Strafe der Partie. Van Olphen musste das Feld humpelnd verlassen, konnte in der zweiten Halbzeit aber zum Glück wieder spielen. Für ihn kam Azat Valiullin. Die erste Halbzeit war durch zwei starke Abwehrreihen geprägt. Bei einem Stand von 4:3 nahm Trainer Florian Kehrmann in der 19. Minute seine erste Auszeit. Die Ansprache hatte sich anscheinend gelohnt. Andrej Kogut glich direkt zum 4:4 aus. Durch einen starken Peter Johannesson konnte das 5:4 verhindert werden. Vorne wurden die Chancen jedoch nicht richtig genutzt und der TBV Lemgo scheiterte immer wieder am guten Ludwigshafener Torwart Kevin Klier, wodurch die Eulen in der 25. Minute zu einer 2-Tore-Führung (6:4) gelangten. Lemgo antwortete direkt. Kogut verkürzte zunächst auf 6:5, bevor Zieker nach einem Block in den Tempogegenstoß startete und den Ball sicher im Ludwigshafener Tor verwandelte und den Ausgleich schaffte. Es war noch eine Minute zu spielen, als der TBV Lemgo zum ersten Mal in der Partie mit 8:9 in Führung ging. Durch den Ausgleich der Eulen 30 Sekunden vor Schluss ging es für beide Mannschaften mit 9:9 in die Halbzeitpause.

 

Der TBV Lemgo startete direkt mit einem Tor in die zweite Halbzeit und ging mit 9:10 in Führung. Jedoch hatten die Eulen direkt eine Antwort parat und gingen durch zwei schnelle Tore wieder in Führung. In der 45. Minute gingen die Gastgeber mit drei Toren in Führung. Nach fünf torlosen Minuten für den TBV Lemgo, verkürzte Dominic Ebner mit seinem ersten Treffer zum 19:16. Durch einen 7m in der 53.Minute für Lemgo konnte Hornke den Anschluss zum 20:19 erzielen. Doch leider gelangte es Lemgo nicht das Spiel zu drehen. Auch eine Auszeit 4 Minuten vor Schluss brachte keine Wende. Somit verlor Lemgo am Ende mit 24:20 in Ludwigshafen-Friesenheim.

 

Florian Kehrmann: „Leider haben wir mit 24:20 verloren. Wir haben in der ersten Halbzeit eine gute Abwehr gestellt, haben vorne aber wenige Lösungen gefunden und haben die Überzahl schlecht ausgespielt. In der zweiten Halbzeit setzte sich das Ganze leider fort. Wir mussten sehr viel Arbeiten. Friesenheim hat körperlich, präsent gedeckt. Und wir haben uns leider den Schneid abkaufen lassen. Haben das Spiel zwar immer noch offenhalten können, aber mit zunehmender Dauer hat sich Friesenheim immer auf 1-2 Tore absetzen können. Nachdem sie in der 45.Minute mit 3 Toren weg waren, kommen wir beim 20:19 noch einmal ran und haben eine Chance das Unentschieden zu machen und bekommen die Möglichkeit das Spiel zu drehen. Leider haben wir das nicht geschafft und am Ende war es dann auch ein verdienter Sieg für Friesenheim. Da die Einstellung bei Friesenheim vermutlich mehr gepasst hat. Trotzdem werden wir die Woche wieder gut trainieren und dann freuen wir uns mit 4:4 Punkten in das Duell gegen die MT Melsungen zu gehen. Und ich hoffe die Zuschauer kommen nächste Woche trotzdem zahlreich in die Halle, um die Mannschaft zu unterstützen.“

 

TBV Lemgo: Wyszomirski, Johannesson; Kogut (4), Guardiola (2), Ebner (2), van Olphen (2), Theuerkauf (3), Hornke (1/1), Hübscher (3), Suton (1), Lemke, Bartók, Valiullin, Klimek (1), Zieker (1).

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