TBV Lemgo wird 3. beim Salming-Cup in Verl

Am Ende des zweiten Turniertages sah zunächst alles danach aus, als würde der TBV Lemgo am Sonntag im Spiel um Platz drei auf den Ligakonkurrenten TuS N-Lübbecke treffen. Nach den Halbfinalspielen gab es am Abend jedoch eine Spielplanänderung für den weiteren Turnierverlauf. Der Veranstalter ist der Bitte der beiden schwedischen Erstligisten nachgekommen und hat die Spielpaarungen der Spiele um Platz drei getauscht. So traf der TBV, aktuell Platz neun in der DKB Handballbundesliga, auf Hammarsby IF, die ebenfalls den neunten Platz in der Handbollsligan in Schweden belegen.

Auch am dritten Turniertag ging der TBV Lemgo mit einer neuen Abwehrformation ins Spiel. Es starteten Zieker, Kogut, Lemke, Klimek, Guardiola, und Hornke in der Abwehr und Wyszomirski im Tor. Für den Angriff gab es den Expertenwechsel mit Bartók auf Halbrechts und Theuerkauf am Kreis. Die Abwehr stand gut und konnte einige Bälle der Schweden blocken. Und auch Torhüter Wyszomirski war direkt in der Partie. Erst nach neun Minuten musste er zum ersten Mal hinter sich ins Tor greifen. Bis dahin konnte er schon einen Siebenmeter und einige freie Würfe parieren und hatte an der 6:1 Führung in der 12. Minuten einen großen Anteil. Auch im weiteren Spielverlauf der ersten Halbzeit stand die Abwehr sicher und die Absprache mit dem Torhüter passte. Im Angriff wurden die Spielzüge bis zum Ende gespielt und der sichere Torabschluss gewählt. Durch die konzentrierte Leistung stand es zur Halbzeit bereits 15:10 aus Lemgoer Sicht.

In der zweiten Halbzeit kam Ebner für Bartók und Johannesson löste einen bis dato guten Wyszomirski ab. Die Abwehr stand weiterhin kompakt zusammen und auch im Angriff wurden die Chancen gut ausgespielt. Nach einem Ballverlust war das Rückzugsverhalten der Mannschaft gut, sodass einige Tempogegenstöße abgewehrt werden konnten und das Tempo aus dem schwedischen Spiel genommen wurde. So stand es nach 50 Minuten 26:20. Im Vergleich zu den vergangenen zwei Spieltagen war beim TBV eine deutliche Leistungssteigerung zu verzeichnen. Die Absprachen in Angriff und Abwehr passten, wodurch sich die Mannschaft am Ende mit einem klaren 33:25 Sieg gegen die Schweden den dritten Platz des Salming-Cups sichern konnte.

Hornke (8/2), Theuerkauf (6), Kogut (5), Ebner (3), Guardiola (3), Lemke (3), Zieker (2), Klimek (2), Bartók (1), Suton, Hübscher, van Olphen, Engelhardt


Kehrmann: „Im dritten Spiel haben wir trotz personeller Ausfälle mit Suton und van Olphen, die mit Abstand beste Turnierleistung gezeigt. Wir sind gut ins Spiel gekommen und haben besonders im Innenblock mit Klimek und Lemke sehr gut verteidigt und konnten dadurch viele einfache Tore machen. Außerdem haben wir auch gegen die sehr offensive 3:3-Deckung der Schweden immer wieder gute Lösungen gefunden und so das Spiel von Anfang an bestimmt. So ging das Spiel auch in der Höhe verdient für uns aus. Heute konnte man sehen, dass man bei direkter und konsequenter Chancenausnutzung das ganze Spiel in der Hand haben kann. Jetzt hoffen wir, dass unsere beiden angeschlagenen Spieler gut regenerieren und bis zu unserem letzten Testspiel der Vorbereitung am Mittwoch wieder fit sind.“

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