TBV verpasst Finale: 33:35 gegen MT Melsungen

Der TBV Lemgo hat sein Halbfinalspiel beim Sparkassen Handballcup 33:35 gegen die Gastgeber aus Melsungen verloren. Zur Halbzeit hatte es noch 15:15 unentschieden gestanden.

Ein Doppelschlag von Azat Valiullin eröffnete den Lemgoer Torreigen. Der TBV blieb stets an der MT dran, noch in der fünften Minute stand es unentschieden. Ein großes Durcheinander gab es in der 18. Minute, als zuerst Andrej Kogut und Sekunden später Patrick Zieker unsanft gestoppt wurden und der ohnehin verwarnte Florian Kehrmann von den Unparteiischen auf die Tribüne verbannt wurde. Die undurchsichtige Situation übertrug sich auch auf das Spielfeld und einige hitzige Szenen bahnten sich an. Als Trotzreaktion brachte die Kehrmann-Truppe ein Tor in doppelter Unterzahl zustande. Der Halbzeitpfiff kam kurz drauf für alle Beteiligten genau richtig.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs hatten sich alle Gemüter wieder beruhigt, auch wenn es weiterhin Zeitstrafen auf beiden Seiten gab. Das Spiel gestaltete sich derweil immer noch absolut offen, noch in der 50. Minute zeigte die Hallenuhr 28:28 an, bevor sich Melsungen das erste Mal seit Längerem wieder auf zwei Tore absetzen konnte. In der 58. Minute kam es sogar noch kurzzeitig zum Bruderduell Lemke gegen Lemke, als Jari auf TBV-Seite seinen Einsatz als siebter Feldspieler bekam. Doch auch mitd diesem taktischen Mittel konnte das Spiel nicht mehr gedreht werden. 33:35 endete die Partie in der Stadtsporthalle Melsungen schließlich und der TBV Lemgo trat nach vier langen Turniertagen die Heimreise an.

TBV Lemgo: Wyszomirski, Johannesson; Kogut (3), Guardiola (1), Ebner (2), van Olphen (1), Theuerkauf (5), Hübscher, Suton, Lemke, Bartók (2), Valullin (8), Klimek (4), Zieker (7).

 

 

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