Tim Hornke verlässt den TBV am Saisonende

Rechtsaußen Tim Hornke wechselt am Saisonende zum Ligakonkurrenten SC Magdeburg und wird dort Nachfolger des Österreichers Robert Weber.

„Tim hat uns aus persönlichen und sportlichen Gründen um eine vorzeitige Auflösung seines bis 2021 laufenden Vertrages gebeten. Auch wenn wir seine Beweggründe nachvollziehen können, ist uns dieser Schritt nicht leichtgefallen“, kommentiert TBV-Geschäftsführer Jörg Zereike diese Personalmeldung. „Andererseits sind wir durch die Modalitäten dieser Vereinbarung in der Lage, uns bereits jetzt Gedanken über Alternativen zu machen. Als Tim Hornke 2014 nach Lemgo kam, war er jung und relativ unbekannt und musste in die großen Fußstapfen treten, die Florian Kehrmann hinterlassen hatte. Er hat seine Sache sehr gut gemacht, hat in Lemgo viele Einsatzzeiten bekommen und ist hier zum Nationalspieler gereift. Wir können uns durchaus vorstellen, dass auch potentielle Nachfolger beim TBV eine ähnliche Entwicklung nehmen könnten“, so Zereike weiter.

„Ich bin dem TBV Lemgo Lippe sehr dankbar“, konstatiert Tim Hornke. „Nicht nur für die Möglichkeiten, die ich hier als junger Spieler bekommen habe, sondern auch für das Verständnis und die Abwicklung dieser Vertragsauflösung. Zum einen sind es natürlich sportliche Gründe und auch die Möglichkeit international zu spielen, die mich dazu veranlasst haben, meine Bitte an den Verein heranzutragen. Zum anderen ist Magdeburg unser langfristiger Lebensmittelpunkt. Meine Frau kommt dorther, unser Haus ist gerade fertig geworden und außerdem erwarten wir Nachwuchs. Dann ist es schön, wenn die Familie und die Großeltern in der Nähe wohnen. Die Fans können aber sicher sein, dass ich bis zum Saisonende Vollgas für den TBV geben werde, denn ich habe mich in Lemgo immer sehr wohl gefühlt.“

„Natürlich ist es sehr schade, dass Tim den TBV am Saisonende verlassen wird“, schließt sich TBV-Trainer Florian Kehrmann den Worten von Zereike an. „Er hat sich hier super entwickelt und immer zuverlässig seine Leistung gebracht. Als ehemaliger Profi kann ich natürlich auch ein Stück weit verstehen, dass ihn die sportliche Herausforderung reizt. Aber jetzt schauen wir nach vorne und konzentrieren uns auf die Liga.“

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